Mitte August war ich in Plön, um auf Hecht zu schleppen und ein paar Barsche mit der von uns so beliebten “Drop-Shot-Technik” zu fangen. Vorab: es kam anders als gedacht …

Es war einer der wenigen schönen Sommertage im August, an dem ich zum zweiten Mal in diesem Jahr auf den Plöner See gefahren bin. Da beim ersten mal leider keine – in Zahlen “0″ – Möwen auf dem See unterwegs waren, um mir die raubenden Barsche anzuzeigen und ich damals leider kein Echolot zur Verfügung hatte, hatte ich Schwierigkeiten eine gute Stelle zu finden. Aber dieses Mal hatte ich von Kurt sein wirklich gutes Echolot ausgeliehen, um schnell gute Angelplätze zu finden.

Um gezielt gute Angelplätze aus der Erinnerung heraus wiederzufinden, sollten markante Plätze am Ufer gemerkt werden, welche auch zu verschiedenen Jahreszeiten (also nicht den weißen Busch) wiedergefunden werden können. Am besten merkt man sich auf jeder Uferseite diese Plätze um zielsicherer die Stelle wieder zu finden. Eine Stelle zwischen Kirche und Bootssteg ist besser zu finden, als die Stelle ca. 100 Meter vor der Kirche.

Die Möwen zeigen mir an, dass in der Nähe von dem tiefsten Punkt am See Barsche jagten. Dort angekommen, zeigte das Echolot eine Tiefe von 40 Metern an. An Drop-Shot war daher eigentlich nicht zu denken – versucht habe ich es trotzdem. Gleich beim zweiten Wurf hatte ich dann einen guten Biss. Nach einem 10 Minuten Drill an leichter Spinnrute kam ein schöner 87 cm Hecht ins Boot. Dieser hat mir nicht nur große Freude bereitet, sondern hat auch gedünstet viele Familienmitglieder satt gemacht. Es war wieder mal ein toller Tag am Hechtmeer in Schleswig-Holstein.

Von Jan, 5. September 2011, 19:06 Uhr

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